Ein verständnisvolles Zuhause für Kay,

als Kay vor Monaten ins Tierheim kam, wusste niemand, was dem armen Kater fehlte. Sehr lange befand er sich in tierärztlicher Behandlung. Es stellte sich heraus, dass sich Kay eine bakterielle Infektion zugezogen hat, bei der das Gehirn, insbesondere das Sehzentrum, betroffen war. Das hatte zur Folge, dass der arme Kater erblindete. Für Kay brach eine Welt zusammen. Mit der Erblindung konnte er anfangs überhaupt nicht umgehen. Er bekam schon Panik, wenn man ihn berührte oder der Tierarzt zur Behandlung kam.  Mittlerweile ist es aber für Kay zum Alltag geworden. Er läuft jeden Tag das Zimmer auf und ab, um festzustellen, ob noch alles beim Alten ist, oder sich etwas verändert hat. Kay ist absolut stubenrein und seinen Futterplatz findet er auch. Wenn man ihn anspricht, reagiert er auch sehr gut und kommt sogar, bei bekannten Stimmen, angelaufen.
Kay sucht ein ruhiges Zuhause, in dem es auch schon eine andere Katze geben darf, denn  mit ruhigen Artgenossen hat er keine Probleme.
Kinder sollten nicht mehr im Haushalt leben, weil Kay diesbezüglich sehr unsicher reagiert.